STADTVERBAND LUDWIGSBURG UND UMGEBUNG

Dampflokfahrt mit der Schwäbischen Waldbahn und StadtVerFührung Welzheim - „Champagnerluft und Sommerfrische mit Justinus Kerner und Rickele Kerner am Sonntag, 24. Juni 2012

                             
                                    E  I  N  L  A  D  U  N  G


                            Sehr geehrte Damen und Herren,
                liebe Mitglieder und Freunde der Senioren-Union,

das Schnaufen der Dampflok ist wieder zu hören! Mit der Schwäbischen Waldbahn schaffte die Stadt Welzheim im Jahre 1911 als letzte Oberamtsstadt im Königreich Württemberg den Anschluss an die große weite Welt.
In Erinnerung an vergangene Zeiten nehmen wir Sie

                               am Sonntag, 24. Juni 2012


mit zur Sommerfrische in den beschaulichen Schwäbischen Wald.

Mit dem ICE schnell von A nach B zu fahren, mag eine prima Sache sein – aber mit einem historischen Dampfzug erlebt man spannende Eisenbahn-Atmosphäre von einst in vollen Zügen.
Die Schwäbische Waldbahn wurde im Mai 2010 wieder eröffnet und verkehrt zwischen Schorndorf, Rudersberg und Welzheim. Die 22,9 Kilometer lange Bahnlinie hat es jedoch in sich: Die Trasse wurde einst mit Hilfe von drei eindrucksvollen Viadukten inmitten einer faszinierenden Landschaft gebaut. Auf dem oberen Teilstück mussten einige ingenieurtechnische Herausforderungen bewältigt werden, denn schließlich galt es, die Bahn über tiefe Schluchten hinweg bis auf eine Höhe von 507 Metern zu führen. Gerade in diesem oberen Streckenabschnitt wird die Schwäbische Waldbahn ihrem unnachahmlichen Gebirgsbahn-Charakter, die unvergessliche Eindrücke beschert, gerecht. Die Strecke zwischen Rudersberg und Welzheim steht sogar unter Denkmalschutz. Letztes Jahr feierte die Schwäbische Waldbahn entlang der Strecke ihr 100-jähriges Bestehen. Sie dampft „mit Volldampf steil bergauf“ auf der Erfolgsspur.
Bei einer Führung durch den Luftkurort Welzheim mit seiner vielgepriesenen Champagnerluft erfahren wir am eigenen Leib, wie diese sich stimulierend auf das körperliche Befinden auswirkt und so unserem Dasein eine besondere Note gibt.
Wertvolle Hinweise und Rezepturen erhalten wir hierzu aus berufenem Munde, denn Justinus und Frederike (Rickele) Kerner machen uns persönlich am Bahnhof ihre Aufwartung. Der berühmte schwäbische Dichter, Arzt und heimliche Lebemann wirkte hier ab 1812 rund drei Jahre lang und sinnierte über die „Luftschnapper“ im Sommer, womit die Städter aus Stuttgart gemeint sind. Er nimmt uns mit Muße und Bedacht auf eine wunderbare Reise in die Zeit der Romantik, begleitet uns mit einem Spiel auf seiner Maultrommel und dem Lied der Württemberger („Preisend mit viel schönen Reden ...“). Er berichtet auch davon, wie er an der Klingenmühle sein bekanntes Lied „Dort unten in der Mühle“ schrieb. Und nach Justinus Kerners geistreichen Worten, der frischen Luft und herrlichen Landschaft wird uns zum Abschluss im Heimatmuseum ein Viertele Wein eingeschenkt, selbstverständlich von der württembergischen Rebsorte, die seinen berühmten Namen trägt.
Anschließend haben wir Gelegenheit zum Mittagessen in der Gaststätte „Lamm“, bevor uns der Bus zur Weiterfahrt nach Schwäbisch Gmünd, der ältesten Stauferstadt abholt. Schwäbisch Gmünd wurde 1162 erstmals urkundlich erwähnt und feiert in diesem Jahr ihr 850. Jubiläum.
Lassen Sie sich von der Schönheit unserer Nostalgiereise verzaubern – wir freuen uns auf Sie.
Anmeldeformular und Programmbeschreibung entnehmen Sie bitte den unten stehenden Links!

Herzliche Grüße
 
Jürgen Mutschler                                          Karl Wißkirchen
Stv. Vorsitzender, Reisebeauftragter            Vorsitzender